So funktioniert die Kommunal·wahl

Wahlkreuz


Die Bürger*innen in Heidelberg
wählen den Gemeinde·rat.
Die Wahl heißt: Kommunal·wahl.
Eine Kommune ist zum Beispiel
eine Stadt oder eine Gemeinde.
Heidelberg ist auch eine Kommune.

Kalender mit DatumDas Wort kommunal bedeutet:
Etwas hat mit der Stadt zu tun.
Kommunal·wahl ist also eine Wahl
für die Stadt Heidelberg.
Die Kommunal·wahl ist alle 5 Jahre.
Die nächste Wahl ist am 26. Mai 2019.
Das ist ein Sonntag.
Die Wahl geht von 8 Uhr bis 18 Uhr.
 
Wer wird gewählt?
 
StimmzettelEs werden Parteien
und Wähler·gruppen
gewählt.
Man sollte sich vor der Wahl informieren.
Welche Partei oder Wähler·gruppe steht für:
• Welche Themen und Meinungen?
• Was wollen sie in Heidelberg erreichen?
• Was wollen sie besser machen?
 
Für jede Partei oder Wähler·gruppe
gibt es eine Liste.
Diese Liste nennt man auch Stimm·zettel.
Auf dem Stimm·zettel stehen alle Personen
von einer Partei oder Gruppe,
die man wählen kann.
Auf jedem Stimm·zettel können höchstens 48 Personen stehen.
 
Diese Personen kann man wählen.
Man nennt diese Personen auch: Kandidat*innen.
 
Wer darf wählen?
 
WahlvolkMan darf wählen, wenn:
• man mindestens 16 Jahre alt oder älter ist.
• man deutsch ist oder aus einem
anderen EU-Land kommt.
• man 3 Monate oder länger in Heidelberg wohnt.
In Heidelberg dürfen etwa
112.000 Menschen wählen.
 
Was muss man zur Wahl mit·bringen?
 
Wahl·benachrichtigungWenn man wählen darf,
bekommt man einen Brief.
In dem Brief ist die Wahl·benachrichtigung.
Die Wahl·benachrichtigung ist
eine Einladung zur Wahl.
In der Wahl·benachrichtigung steht:
• Wo man wählen kann.
• Wann man wählen kann.
 
Die Wahl·benachrichtigung kommt ab Mitte April mit der Post.
In dem Brief sind auch die Stimm·zettel.
So kann man sich zuhause in Ruhe über·legen:
Wen will ich wählen?
 
Wahl·kabineZum Wählen geht man in ein Wahl·lokal.
Ein Wahl·lokal ist ein Ort,
an dem man Wählen kann.
Oft wählt man zum Beispiel in einer Schule.
Achtung:
Nicht alle Wahl·lokale sind barriere·frei.
Man sollte sich vorher im Internet informieren.
 
 
Wahl·benachrichtigung und Reise·passDiese Dinge muss man zur Wahl mit·bringen:
• Wahl·benachrichtigung
• Stimm·zettel
• Personal·ausweis oder Reise·pass
 
 
 
 
 
Wahl·urneDie Wahl ist geheim.
Man wählt im Walhl·lokal in einer Wahl·kabine.
In der Wahl·kabine kann man
die Stimm·zettel ausfüllen.
Dann wirft man die Stimm·zettel
in eine Wahl·urne.
 
 
 
Es gibt besondere Regeln:
• Jeder darf selbst entscheiden, wen er wählen möchte.
• Man muss niemandem verraten, wen man gewählt hat.
• Alle Wähler*innen haben gleich viele Stimmen.
 
Haben Sie Fragen beim Wählen?
Dann fragen sie die Wahl·helfer*innen im Wahl·lokal.
Sie können auch eine Hilfs·person mit·nehmen.
Nicht weiter·sagen: Wen Sie gewählt haben!
 
Brief·wahlVielleicht kann man am Wahl·tag
nicht zur Wahl gehen.
Zum Beispiel:
• weil man im Urlaub ist.
• weil man einen wichtigen Termin hat.
Man kann mit einem Brief wählen.
Dann braucht man nicht
in ein Wahl·lokal gehen.
 
Das nennt man: Brief·wahl.
Wichtig: Die Brief·wahl muss man vorher beantragen.
Der Brief muss spätestens am Samstag, 25. Mai, beim Wahl·amt sein.
Also gleich abschicken!
Wie die Brief·wahl funktioniert, erklären wir hier:Hier klicken!
 
Wie funktioniert die Kommunal·wahl?
 
Man kann 48 Stimmen verteilen.
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
 
1. Man gibt alle Stimmen einer Partei oder Gruppe.
 
StimmzettelMan findet eine Partei oder Gruppe
besonders gut.
Man möchte alle 48 Stimmen
dieser Partei oder Gruppe geben.
Dann macht man ein Kreuz oben auf die Liste
einer Partei oder Gruppe.
So bekommen alle Personen
auf der Liste eine Stimme.
Die Partei oder Gruppe bekommt
insgesamt 48 Stimmen.
 
 
 
 
 
 
 
2. Man kann Personen einer Partei unterschiedlich viele Stimmen geben.
 
Stimmzettel kumulierenMan findet bestimmte Personen besonders gut.
Man möchte sie besonders unterstützen.
Dann kann man ihnen auch
2 oder 3 Stimmen geben.
 
So geht das:
• Will man einer Person 1 Stimme geben,
schreibt man hinter den Namen die Zahl: 1
• Will man einer Person 2 Stimmen geben,
schreibt man hinter den Namen die Zahl: 2
• Will man einer Person 3 Stimmen geben,
schreibt man hinter den Namen die Zahl: 3
 
Das nennt man: Kumulieren.
 
 
Achtung:
Gibt man einer Person 1, 2 oder 3 Stimmen, muss man
den anderen Personen auf dem Stimm·zettel auch 1, 2 oder 3
Stimmen geben. Sonst verfallen die restlichen Stimmen!
 
3. Man kann Personen von unterschiedlichen Parteien wählen.
 
Stimmzettel panaschierenMan findet Personen von
unterschiedlichen Parteien besonders gut.
Man möchte sie besonders unterstützen.
Man kann seine Stimmen auch Personen von
unterschiedlichen Parteien geben.
 
Das geht so:
Man nimmt eine Liste von
einer Partei oder Gruppe.
Auf jeder Liste gibt es unten leere Zeilen.
Hier kann man Namen von Personen
einer anderen Partei dazu schreiben.
Man kann ihnen auch
1, 2 oder 3 Stimmen geben.
Oder man gibt mehrere Stimm·zettel von verschiedenen Parteien ab.
 
Das nennt man: Panaschieren.
 
Achtung:
Man darf einer Person nicht mehr als 3 Stimmen geben.
Insgesamt darf man nicht mehr als 48 Stimmen vergeben.
Man kann Personen nicht durch·streichen.
Dann ist ist der Stimm·zettel ungültig.
Das heißt: Der Stimm·zettel zählt nicht.
 
Am Ende immer alle Stimmen nach·zählen!
 
Einfach Heidelberg hat einen Film gemacht.
In dem Film erklären wir in Leichter Sprache: So funktioniert die Kommunal·wahl.
Sie können den Film hier an·schauen:
 

Einfach Heidelberg macht zu dem Thema eine Aus·stellung.
Die Aus·stellung heißt: Kommunal·wahl leicht erklärt.
Mehr Infos zu der Aus·stellung gibt es im Internet: Hier klicken!
Sie können nicht zur Aus·stellung kommen?
Sie können sich die Aus·stellung hier im Internet an·schauen:
 
[3d-flip-book mode=“fullscreen“ urlparam=“fb3d-page“ pdf=“https://www.einfach-heidelberg.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfach_HD_Ausstellung_Poster_screen.pdf“]
Mehr Infos zur Kommunal·wahl in Leichter Sprache gibt es hier: Hier klicken!
 
Dieser Text ist von Johanna Ufermann, Isabell Pfeufer, Willi Jakob, Rosemarie Schnapp, Katrin Deibler, Marcus Kurpierz, Karin Wilkowski, Ahmet Kormaz und Moritz Damm.
Die Bilder sind von Philipp Rothe, Anna Rigamonti, kamasigns – fotolia.com,
Michael Möller – fotolia.com, Christian Schwier – fotolia.com, heymansphoto – fotolia.com und Einfach Heidelberg.
Der Film ist von Konstantin Drescher.
 
Dieser Text ist vom 27. März 2019.
 

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