Gespräch mit Ministerin Theresia Bauer

Theresia Bauer im Gespräch


Theresia Bauer ist Politikerin.
Ihre ParteiEine Partei ist eine Gruppe von Menschen. Sie haben die gleiche politische Meinung. Viele Politiker gehören zu einer Partei. Die Bürgern können eine Partei wählen. Die gewählten Parteien machen die Politik für ein Land. Das heißt: Sie entscheiden für die Bürger. heißt: Die Grünen.
Sie ist MinisterinEin Ministerin ist die Chefin von einem Ministerium. Sie entscheidet über ein bestimmtes Themen·gebiet. Zum Beispiel über Wissenschaft. Jeder Minister und jede Ministerin ist für ein anderes Themen·gebiet zu·ständig. Eine Ministerin gehört zur Regierung eines Landes..
Die RedaktionEine Redaktion ist eine Arbeits·Gruppe. Hier arbeiten verschiedene Personen zusammen. Eine Redaktion macht zum Beispiel eine Zeitung oder eine Internet·seite. von Einfach Heidelberg
hat Theresia Bauer im Land·tag besucht.
Die RedaktionEine Redaktion ist eine Arbeits·Gruppe. Hier arbeiten verschiedene Personen zusammen. Eine Redaktion macht zum Beispiel eine Zeitung oder eine Internet·seite. hat Theresia Bauer befragt.

Theresia Bauer im InterviewMarcus fragt:
Welchen Beruf haben Sie gelernt?
 
Theresia Bauer antwortet:
Ich habe in Heidelberg und Mannheim studiert:
• Politik·wissenschaften
• Germanistik
Volks·wirtschafts·lehreVolks·wirtschafts·lehre ist eine Wissenschaft. Die Volks·wirtschafts·lehre untersucht: Wie wird etwas hergestellt? Wie wird etwas verkauft? Wer verdient damit Geld? Was bedeutet das für alle. Die Abkürzung ist VWL.
 
Es geht um Politik und Wirtschaft.
Das ist aber noch kein Beruf.
Ich habe als Lehrerin für Erwachsene gearbeitet.
Ich habe für die Heinrich-Böll-StiftungEine Stiftung gibt Geld für Projekte. gearbeitet.
Die Heinrich-Böll-StiftungEine Stiftung gibt Geld für Projekte. macht Kurse und Konferenzen für Erwachsene.
 
Marcus fragt:
Was machen Sie als MinisterinEin Ministerin ist die Chefin von einem Ministerium. Sie entscheidet über ein bestimmtes Themen·gebiet. Zum Beispiel über Wissenschaft. Jeder Minister und jede Ministerin ist für ein anderes Themen·gebiet zu·ständig. Eine Ministerin gehört zur Regierung eines Landes.?
 
MWK BWTheresia Bauer antwortet:
Ich bin die Chefin vom Ministerium.
Ich kümmere mich um:
Wissenschaft
Forschung
Kunst
 
 
 
In meinem Ministerium arbeiten 300 Personen.
Wir kümmern uns zum Beispiel um:
Universitäten
Theater
Orchester
 
Melanie fragt:
Was machen Sie den ganzen Tag?
 
Theresia Bauer antwortet:
Meine Sport·uhr sagt: Ich sitze zu viel.
Ich habe viele Sitzungen.
Ich muss viele Entscheidungen treffen.
Ich muss zum Beispiel entscheiden:
• Welche ProjekteProjekt bedeutet: Viele Menschen arbeiten zusammen an einem bestimmten Thema. Sie wollen ein Ziel erreichen. Sie planen, wie man das machen kann. unterstützen wir?
• Wofür geben wir Geld aus?
• Welche Personen stellen wir ein?
Ich halte Reden im Land·tag.
Ich habe viele Termine und Gespräche.
 
Jonas fragt:
Sie sitzen in vielen Aufsichts·räten. Das steht im Internet.
Wie schafft man das alles?
 
Theresia Bauer antwortet:
Im Internet steht viel.
Manches stimmt nicht.
Ich habe trotzdem viele verschiedene Aufgaben.
Es gibt zum Beispiel Landes·gesellschaften.
Sie gehören dem Land.
Sie werden wie eine Firma organisiert.
Dazu braucht man einen Aufsichts·rat.
 
Der Aufsichts·rat kontrolliert die Arbeit der Landes·gesellschaften.
Der Aufsichts·rat passt auf:
Machen die Landes·gesellschaften alles richtig.
Im Aufsichts·rat sitzen auch PolitikerDie Bürgerinnen und Bürger wählen Politiker. Politiker sollen die Meinung vieler Menschen vertreten. Politiker entscheiden viele wichtige Dinge. Zum Beispiel wofür öffentliche Gelder in einer Stadt oder einem Land ausgegeben werden. Politiker machen Gesetze.*innenWir sprechen Männer und Frauen an. Wir schreiben die weibliche und die männliche Form. Wir benutzen dafür dieses Zeichen: *.
Ich bin zum Beispiel in der Landes·agentur für Elektro·mobilität.
Das Ziel ist: Autos sollen umwelt·freundlicher werden.
 
Theresia Bauer antwortetWilli fragt:
Wie ist es mit der AfD im Landtag?
 
Theresia Bauer antwortet:
Die AfD ist im Land·tag.
15 Prozent der Wähler*innenWir sprechen Männer und Frauen an. Wir schreiben die weibliche und die männliche Form. Wir benutzen dafür dieses Zeichen: *
haben die AfD gewählt.
Sie sollen dort ihre Meinung vertreten.
 
Plenarsaal LandtagWilli sagt:
Und sie sollen sich dort an die Regeln halten.
 
Theresia Bauer antwortet:
Ja, sie sollen sich benehmen.
Sie sollen nicht beleidigen.
Sie sollen nicht lügen.
Sie halten sich leider oft nicht daran.
 
Jonas fragt:
Helmut SchmidtHelmut Schmidt war Bundes·kanzler in Deutschland. Seine Partei war die SPD. hat mal gesagt: Wer VisionenVisionen sind große Ziele für die Zukunft. hat soll zum Arzt gehen.
Wie ist das in der Politik?
 
Einfach Heidelberg beim InterviewTheresia Bauer antwortet:
PolitikerDie Bürgerinnen und Bürger wählen Politiker. Politiker sollen die Meinung vieler Menschen vertreten. Politiker entscheiden viele wichtige Dinge. Zum Beispiel wofür öffentliche Gelder in einer Stadt oder einem Land ausgegeben werden. Politiker machen Gesetze. haben große Ziele.
Nicht alle haben die gleichen Ziele.
Man muss oft Kompromisse machen.
Das heißt:
Man muss viel mit·einander reden.
Dann findet man oft die beste Lösung.
 
 
Helmuth fragt:
Warum gibt es die Landes·verfassung von Baden-WürttembergIn Deutschland gibt es 16 Bundes·länder. Alle zusammen sind Deutschland. Ein Bundes·land heißt Baden-Württemberg. Heidelberg gehört zu Baden-Württemberg. noch nicht in Leichter Sprache?
 
Theresia Bauer antwortet Einfach HeidelbergTheresia Bauer antwortet:
Das ist eine gute Idee.
Der Text ist sehr schwer.
Jedes Wort muss stimmen.
Man sollte den Text über·setzen.
Man sollte den Text leichter machen.
Mehr Menschen sollen den Text verstehen.
 
 
Helmuth fragt:
Warum reden PolitikerDie Bürgerinnen und Bürger wählen Politiker. Politiker sollen die Meinung vieler Menschen vertreten. Politiker entscheiden viele wichtige Dinge. Zum Beispiel wofür öffentliche Gelder in einer Stadt oder einem Land ausgegeben werden. Politiker machen Gesetze.*innenWir sprechen Männer und Frauen an. Wir schreiben die weibliche und die männliche Form. Wir benutzen dafür dieses Zeichen: * oft in schwerer Sprache?
 
Theresia Bauer antwortet:
Die Welt ist kompliziert.
Man muss sie in einfacher Sprache erklären.
Das ist schwierig.
PolitikerDie Bürgerinnen und Bürger wählen Politiker. Politiker sollen die Meinung vieler Menschen vertreten. Politiker entscheiden viele wichtige Dinge. Zum Beispiel wofür öffentliche Gelder in einer Stadt oder einem Land ausgegeben werden. Politiker machen Gesetze. sind Fach·leute.
Sie haben eine eigene Sprache.
Das ist eine schwere Sprache.
Aber Sie haben Recht:
Wir brauchen mehr Leichte Sprache.
Das ist sehr modern.
Dann verstehen uns mehr Menschen.
Wir müssen uns mehr anstrengen.
 
Willi fragt:
Gibt es genug Geld für barriere·freies Bauen?
Rollstuhl·fahrer sollen besser zu den Bahnhöfen und in die Wohnungen kommen.
 
Theresia Bauer antwortet:
Ja.
Es gibt klare Regeln.
Beim Bauen muss man viele Dinge beachten.
Bei alten Gebäuden ist das schwierig.
Man kann nicht alles einfach um·bauen.
Das ist sehr teuer.
Ich kümmere mich um die Universitäten.
Die Universitäten sind sehr alt.
Wir müssen die Universitäten barriere·freiEin Haus oder ein Gelände kann barriere·frei sein. Das heißt: Man kann sich dort mit dem Roll·stuhl oder einem Rollator gut bewegen. Es gibt zum Beispiel: Rampen, Aufzüge und feste Wege. machen.
Wir machen das Stück für Stück.
Das dauert.
 
Jonas fragt:
Bekommt jeder einen Ausbildungs·platz?
 
Theresia Bauer antwortet:
Früher war es schwerer einen Ausbildungs·platz zu finden.
Heute haben wir mehr Ausbildungs·plätze als junge Leute.
Das nennen wir Fachkräfte·mangel.
Es gibt viele freie Ausbildungs·plätze.
Wir suchen viele junge Leute.
Zum Beispiel bei:
Bäckern
Metzgern
Dach·deckern
Diese Berufe passen nicht immer für jeden.
Daher bekommen manche keinen passenden Ausbildungs·platz.
 
Willi fragt:
Warum verdienen Frauen und Männer oft nicht das gleiche Geld?
 
Theresia Bauer antwortet:
Das ist ein wichtiges Problem.
Wenn die Leute die gleiche Arbeit machen,
dann müssen sie das gleiche Geld bekommen.
Es darf keine Unterschiede geben zwischen:
• Mann und Frau
• jung und alt
• heller und dunkler Haut·farbe
Das klappt aber nicht immer.
Wir müssen das ändern.
 
Frage an Theresia BauerMonika fragt:
Sind Sie oft in Heidelberg?
 
Theresia Bauer antwortet:
Ich wohne in Heidelberg.
Ich wohne im Stadt·teil Pfaffengrund.
Ich bin viel unter·wegs.
Ich schlafe aber am liebsten zu Hause.
 
Marcus fragt:
Was ist ihr Lieblings·platz in Heidelberg?
 
Theresia Bauer antwortet:
Zuhause bin ich am liebsten.
Heidelberg hat viele schöne Plätze.
Ich mag den Philosophenweg.
Dort ist es sehr schön.
Man hat einen tollen Blick auf Heidelberg.
Dort jogge ich gerne.
 
Helmuth fragt:
Welche Kunst mögen Sie am liebsten?
 
Einfach Heidelberg mit Theresia Bauer im LandtagTheresia Bauer antwortet:
Ich mag Musik.
Ich mag Tanz.
Ich gehe gerne in Aus·stellungen.
Ich mag besondere Mischungen.
Zum Beispiel:
• Aufführungen von Ballett·tänzern und Schülern
• Mischungen aus HipHop und Beethoven
 
Mehr Infos in Leichter Sprache über den Land·tag: Hier klicken!
 
Dieser Text ist von Helmuth Pflantzer, Melanie Bauer, Marcus Kurpierz, Denise Huber, Rosemarie Schnapp, Monika Wetzstein, Kevin Steinemann, Jonas Bleier, Konstantin Drescher, Willi Jakob und Moritz Damm.
Die Bilder sind von Kevin Steinemann, MWK BW und Teresa Fanz.
 
Dieser Text ist vom 15. Februar 2018.
 

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