Besuch vom Sozial·minister Manne Lucha

Manne Lucha mit dem Team von Einfach Heidelberg


Sozial·minister Manne Lucha hat die Redaktion Einfach Heidelberg besucht.
Manne Lucha ist Politiker.
Er ist der Chef vom Sozial·ministerium
in Baden-Württemberg.
Wir haben Manne Lucha befragt.

Willi Jakob fragt:
Es gibt in Heidelberg Wohnungen, in die man leicht reinkommt.
Es gibt aber oft viele Treppen,
da kommen zum Beispiel Rollstuhl·fahrer nicht hoch.
Wird da noch etwas gemacht?
 
Manne Lucha antwortet:
Die Städte machen viel für Barriere·freiheit.
Es gibt neue Gesetze.
Die neuen Gesetze sagen:
Wenn man neu baut, müssen Rollstuhl·fahrer barriere·frei rein·kommen.
 
Es gibt die Landes·bau·ordnung.
Das ist ein schweres Wort.
Kurz sagt man: LBO
Wir haben in die LBO rein·geschrieben:
In jedem neuen Gebäude müssen die ersten 2 Stock·werke barriere·frei sein.
 
Heidelberg ist eine alte Stadt.
Als diese Stadt gebaut wurde,
haben unsere Vorfahren noch nicht an Roll·stühle gedacht.
Das muss man jetzt nach und nach verbessern.
Das ist eine große Aufgabe.
 
Manne Lucha antwortet auf eine FrageWilli Jakob fragt:
Und wer bezahlt das?
 
Manne Lucha antwortet:
Es bezahlt der, der ein Haus baut.
Und der, der es kauft.
Und auch der, der es mietet.
Das ist schon so.
 
In den letzten Jahren wurden zu wenige Sozial·wohnungen gebaut.
Also Wohnungen für Menschen, die nicht so viel Geld haben.
Auch das soll jetzt besser werden.
Wenn wir jetzt Wohnungen bauen, dann machen wir diese direkt barriere·frei.
Das ist gut für Menschen im Roll·stuhl.
Und für Menschen, die nicht so gut sehen können.
Und für Menschen, die nicht so gut hören können.
 
Manne Lucha in der Redaktion von Einfach HeidelbergHelmuth Pflantzer fragt:
Wie waren die ersten 100 Tage als Minister?
 
Manne Lucha antwortet:
Die ersten 100 Tage als Minister waren sehr gut.
Ich mache schon lange Sozial·politik.
Also Politik für Menschen mit Einschränkungen
und Menschen mit Migrations·hintergund.
 
Ich habe früher auch in einer Psychiatrie gearbeitet.
Daher kenne ich mich mit den sozialen Themen gut aus.
Ich habe eine tolle Arbeit.
Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß.
 
Willi Jakob fragt Manne LuchaWilli Jakob fragt:
Wo wurden Sie geboren?
 
Manne Lucha antwortet:
Ich wurde in der Nähe von Altötting geboren.
Altötting ist in Bayern.
Ich lebe aber seit 34 Jahren in Ravensburg.
 
 
Peer Herberling fragt:
Gibt es manchmal Dinge, die Ihnen zum Kopf steigen?
 
Manne Lucha antwortet:
Eigentlich nicht.
Der Haushalt beschäftigt mich.
Damit ist nicht der Haushalt zuhause gemeint.
In der Politik ist der Haushalt:
Das Geld, das wir haben, um unsere Ideen umzusetzen.
Zum Beispiel:
• Kranken·häuser bauen
• Werk·stätten unterstützen
• soziale Projekt fördern
Dafür braucht man Geld.
Das nennt man Haushalt.
 
Jannik Roos fragt:
Gibt es viele verschiedene Meinungen in der Koalition?
 
Manne Lucha antwortet:
Wir haben einen Koalitions·vertrag.
Das ist unser Arbeits·plan.
Wir haben mit der CDU auf·geschrieben,
was wir in den nächsten 5 Jahren machen wollen.
Wir wollen viel machen.
 
Gruppen·foto mit Manne LuchaZum Beispiel für:
• Menschen mit Behinderungen
• alte Menschen
• Schwule und Lesben
• Flücht·linge
Migranten
 
Wir haben viele gute Sachen auf·geschrieben.
 
Der Vertrag gilt für beide Seiten.
Wir besprechen jede Woche, ob wir unsere Ziele erreicht haben.
Das ist wie in der Werk·statt.
Auch hier muss man schauen: habe ich meine Aufgaben richtig gemacht.
 
In der Koalition mit zwei Parteien gibt es Dinge,
die man erstmal unterschiedlich sieht.
Aber wir haben einen guten Kompromiss gemacht.
Wir haben uns geeinigt.
 
Willi Jakob fragt:
Wenn die Bürger mit den Parteien nicht zufrieden sind, gehen sie zur AfD.
Kommt die AfD in die Bundes·regierung?
 
Manne Lucha antwortet:
Die AfD kommt sicher nicht in die Bundes·regierung.
Und wir sollten alles tun, damit sie auch nicht in den Bundes·tag kommt.
Die AfD redet schlimm über andere Menschen.
Die AfD ist behinderten·feindlich.
Sie beschimpft Menschen,
die anders aussehen oder einen anderen Glauben haben.
Sie geht schlecht mit den Menschen um.
 
Peer Herberling fragt:
Warum arbeiten Parteien oft gegen·einander?
 
Manne Lucha antwortet:
Das ist nicht immer so.
Wir sind ein gutes Beispiel.
Grüne und CDU sind bei der Wahl gegen·einander angetreten.
Wir wollten eigentlich mit anderen Parteien regieren.
Trotzdem haben wir uns zusammen·getan.
Wir machen das sehr anständig.
Wir gehen ordentlich miteinander um.
Wir werden das auch beibehalten.
 
Ober·bürgermeister Eckart Würzner und Manne Lucha in der RedaktionMoritz Damm fragt:
Ist Manne Ihr richtiger Name?
 
Manne Lucha antwortet:
Ich heiße eigentlich Manfred.
Der Schwabe sagt Manne.
 
 
 
Ober·bürgermeister Eckart Würzner und Politiker Albrecht Schütte
waren auch da.
Vielen Dank für den Besuch.
Wir haben uns gefreut.
 
Mehr Infos in Leichter Sprache über Manne Lucha und das Sozial·ministerium gibt es im Internet: Hier klicken!
 
Es gibt auch einen Bericht vom Sozial·ministerium über den Besuch von Manne Lucha bei Einfach Heidelberg: Hier klicken!
 
Dieser Text ist von Helmuth Pflanzer, Willi Jakob, Peer Herberling, Jannik Roos und Moritz Damm.
Die Bilder sind von Moritz Damm.
 
Dieser Text ist vom 30. August 2016.
 

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