Sicher·heit in Heidelberg

Polizei·auto


Ist Heidelberg eine sichere Stadt?
Passieren hier viele Straf·taten?
Und was kann man im Not·fall tun?
Wir haben die Polizei befragt.
 
 

Die Redaktion fragt:
Wie sicher ist Heidelberg?
 
Die Polizei antwortet:
Heidelberg ist eine große Stadt
Auch in Heidelberg passieren Straf·taten.
Heidelberg ist sicherer als andere große Städte in Baden-Württemberg.
In Heidelberg passiert weniger als zum Beispiel in Mannheim oder Freiburg.
 
Trotzdem fühlen sich manche Menschen in Heidelberg nicht sicher.
Die Menschen haben Angst vor unterschiedlichen Dingen.
Manche Menschen haben mehr Angst als andere.
Die Stadt Heidelberg macht jetzt eine Befragung.
Sie will wissen: Fühlen sich die Heidelberger sicher.
 
Die Redaktion fragt:
Passieren viele Straf∙taten in Heidelberg?
 
Dieb∙stahlDie Polizei antwortet:
In Heidelberg gab es im Jahr 2016
etwa 16.000 Straf·taten.
Das waren fast 1.000 Straf·taten mehr
als im Jahr davor.
Die meisten Straf·taten sind Dieb·stähle.
Es gab weniger Ein∙brüche in Wohnungen.
Ein Mord ist hier im letzten Jahr nicht passiert.
 
Die Redaktion fragt:
Was kann ich tun, wenn mich eine Person belästigt?
 
NotrufDie Polizei antwortet:
Wenn mich eine andere Person belästigt,
dann andere Leute aufmerksam machen.
Zum Beispiel laut rufen: Ich brauche Hilfe!
Dafür braucht man manchmal Mut.
Im Not∙fall muss man die Polizei rufen.
Die Nummer ist 110.
Die Polizei ist immer erreichbar.
 
Die Redaktion fragt:
Was kann ich tun, wenn eine andere Person belästigt wird?
 
ÜberfallDie Polizei antwortet:
Zuerst genau hin∙sehen.
Schauen: Was ist passiert.
Man muss immer die Ruhe bewahren.
Man darf sich nicht selbst in Gefahr bringen.
Laut rufen und andere Leute um Hilfe fragen.
Wenn man ein komisches Gefühl hat,
soll man die Polizei rufen.
 
Die Redaktion fragt:
Wie kann ich als Rollstuhl∙fahrer jemandem in Not helfen?
 
Die Polizei antwortet:
Ein Rollstuhl∙fahrer kann so helfen:
Andere Leute um Hilfe fragen.
Die Polizei oder den Kranken·wagen rufen
Genau beobachten, was passiert und gut merken.
Man kann sich auch Notizen machen
Das hilft später der Polizei.
Nicht selbst in Gefahr bringen.
 
Die Redaktion fragt:
Mache ich mich strafbar, wenn ich nicht helfen kann?
 
Die Polizei antwortet:
Das kommt darauf an.
Wenn zum Beispiel ein Rollstuhl·fahrer einen verletzten Menschen sieht,
muss er die Polizei oder den Kranken∙wagen rufen.
In einen Streit muss er sich aber nicht ein∙mischen.
Aber: Die Polizei kann man immer rufen.
Das gilt für jeden.
 
Triller·pfeifeDie Redaktion fragt:
Wie kann ich mich schützen?
Sind Piepser oder Triller·pfeifen sinnvoll?
 
Die Polizei antwortet:
Piepser oder Triller·pfeifen können helfen.
Damit kann man anderen Leuten zeigen:
Ich brauche Hilfe!
 
Die Redaktion fragt:
Mache ich mich strafbar, wenn ich Pfeffer∙spray benutze?
 
Die Polizei antwortet:
Pfeffer∙spray darf man nur benutzen, wenn man in Gefahr ist.
Das heißt: Wenn man angegriffen wird und sich wehren muss.
Sonst darf man Pfeffer·spray nicht benutzen.
Vorsicht: Man kann sich mit Pfeffer·spray auch selbst treffen.
Man darf Pfefferspray nicht mit∙nehmen zu großen Veranstaltung.
Zum Beispiel:
• Konzerten
• Fußball∙spielen
• Demos
Pfeffer∙spray soll man besser im Fach·geschäft kaufen.
 
PolizistinHier Tipps von der Polizei für den Not∙fall:
 
• nicht in Gefahr bringen
• andere Menschen um Hilfe fragen
• Polizei rufen
• beobachten, was passiert
• der Polizei erzählen, was passiert ist
• verletzten Personen helfen
 
Im Internet gibt es mehr Informationen über Sicher∙heit: Hier klicken!
Die Seite ist in schwerer Sprache.
 
Dieser Text ist von Marcus Kurpierz, Melanie Bauer, Peer Heberling, Helmuth Pflantzer, Pia Müller, Moritz Damm und Konstantin Drescher.
Die Bilder sind von www.polizei-beratung.de, Lukas Sembera – Fotolia.com, fotohansel – Fotolia.com, photomelon – Fotolia.com.
 
Dieser Text ist vom 9. April 2017.
 

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