Internet: Hat jeder Zugang?

Skype


Das Internet ist für viele Menschen wichtig.
Sie verbringen viel Zeit im Internet.
Im Internet gibt es viele Informationen.
Aber kann jeder ins Internet?
Und gibt es dafür genug Hilfe?
 

Viele Menschen können sich den Alltag ohne Internet nicht vorstellen.
Man kann im Internet:
• Informationen finden
• spielen
• Musik hören
• Filme schauen
• einkaufen
 
Handy mit Whats·AppMan kann sich im Internet
mit anderen aus·tauschen.
Dafür muss man nicht lesen
und nicht schreiben können.
Man kann im Internet mit anderen sprechen.
Zum Beispiel mit Skype.
Ein anderes Programm ist Whats·App.
 
 
Elke HessenauerEinfach Heidelberg fragt:
Haben alle Menschen die Möglichkeit das Internet kennen·zulernen und zu nutzen?
 
Wir suchen nach einer Antwort.
Wir haben Elke Hessenauer befragt.
Sie ist die Leiterin des Wohn·stätten·verbundes
der Lebenshilfe Heidelberg.
 
Die Redaktion fragt:
Können alle Menschen im Wohn·heim das Internet nutzen?
 
Handy mit InternetFrau Hessenauer sagt:
Das ist ganz unterschiedlich.
Im Wohn·heim und den Außen·wohn·gruppen
kann jeder das Internet nutzen.
Die Bewohner brauchen dafür:
einen eigenen Computer oder ein Handy.
Die Geräte können sie im Zimmer benutzen.
Die Lebenshilfe bezahlt das Internet.
 
Besondere Tastatur mit großen TastenDie Bewohner können auch
einen Computer im Gruppen·raum nutzen.
Manche Bewohner brauchen dabei Hilfen.
Zum Beispiel eine besondere Tastatur
mit extra großen Tasten.
Oder eine Person,
die mit ihnen zusammen ins Internet geht.
 
 
Die Redaktion fragt:
Wer hilft den Bewohnern ins Internet zu kommen?
 
Computer mit InternetFrau Hessenauer sagt:
Die Mitarbeiter der Lebenshilfe helfen
bei Fragen zum Internet.
Sie haben das gelernt.
 
Manchmal möchte ein Bewohner
etwas im Internet kaufen.
Dann kann man einen Mitarbeiter fragen.
 
Man kann dann gemeinsam bestellen.
Die Mitarbeiter zeigen gute Seiten im Internet.
 
Einige Bewohner möchten eine E-Mail·adresse haben.
Dabei können die Mitarbeiter auch helfen.
Im Wohn·heim gibt es auch E-Mail·adressen für eine ganze Gruppe.
Dort kommen dann alle E-Mails für die Bewohner an.
Die Mitarbeiter lesen die E-Mails dann den Bewohnern vor.
Die Mitarbeiter helfen beim Lesen und beim Antworten auf die Mail.
 
Oft fragen die Bewohner auch Bekannte um Hilfe.
Im Wohn·verbund gibt es auch Kurse zum Internet.
Dort können die Bewohner viel über das Internet lernen.
Die Kurse sind in Leichter Sprache.
 
Die Redaktion fragt:
Wollen alle Bewohner das Internet nutzen?
 
Frau Hessenauer sagt:
Im Wohn·heim nutzen wenige Bewohner das Internet.
Von 25 Bewohnern sind es ungefähr 5 Bewohner, die ins Internet möchten.
Viele Bewohner im Wohn·heim sind ungefähr 50 Jahre alt.
Im ambulanten Wohnen ist das Interesse anders.
Die Bewohner sind dort viel jünger.
Junge Leute haben manchmal mehr Interesse am Internet.
 
Die Redaktion fragt:
Wer zahlt die Kosten für das Internet beim ambulanten Wohnen?
 
Frau Hessenauer sagt:
Beim ambulanten Wohnen muss der Bewohner das Internet selbst bezahlen.
 
Die Redaktion fragt:
Viele Menschen sehen auch Gefahren im Internet.
Wie ist das bei Ihnen im Wohn·heim?
 
Frau Hessenauer sagt:
Im Wohn·heim kann es auch Probleme geben.
Wir haben schon hohe Rechnungen bekommen.
Zum Beispiel haben Bewohner aus Versehen Verträge im Internet abgeschlossen.
Dann reden die Mitarbeiter mit den Firmen.
Sie versuchen die Verträge rück·gängig zu machen.
Oft gelingt das auch.
 
Das Team von Einfach Heidelberg bei der ArbeitTipp:
Es gibt einige Hilfen für das Internet.
Es kann auch noch mehr Hilfen geben.
Einfach Heidelberg schreibt zum Beispiel
gerade eine Anleitung für das Internet.
Die Anleitung ist in Leichter Sprache.
 
 
 
Dieser Text ist von Peer Heberling, Andrea Klemp, Rosemarie Schnapp
und Karin Terfloth.
Die Bilder sind von Elke Hessenauer, Karin Terfloth, Judith Sanchez Seifried und Moritz Damm.
 
Dieser Text ist vom 31. Januar 2017.
 

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