Stolper·steine in Heidelberg

Stolpersteine in goldener Farbe im Boden.


In Heidelberg gibt es besondere Steine.
Die Steine sind vor manchen Häusern.
Die Steine sind im Boden.
Sie haben eine goldene Farbe.
Einfach Heidelberg erklärt:
• Warum gibt es die Steine?

Stolpersteine in goldener Farbe im Boden. Daneben liegen weiße Rosen.Die Steine nennt man: Stolper·steine.
Die Steine sollen auf·fallen.
Die Steine sollen an eine
schlimme Zeit erinnern.
Diese Zeit war von 1933 bis 1945.
In dieser Zeit war der 2. Weltkrieg.
In dieser Zeit waren die Nazis
in Deutschland an der Macht.
 
Auf dem Bild ist Adolf Hitler Er hat einen Schnurrbart. Neben ihm stehen andere Männer in Uniform.Links sieht man eine Fahne mit einem Kreuz. Das Kreuz nennt man Haken·kreuz. Das Haken·kreuz ist das Zeichen der Nazis.Nazi ist das kurze Wort für National·sozialist.
Ein Nazi ist gegen Menschen:
• mit einer anderen Haut·farbe
• mit einer anderen Religion
• mit einer Behinderung
• aus anderen Ländern
Adolf Hitler war der Anführer der Nazis.
Das Haken·kreuz ist das Zeichen der Nazis.
 
Das Eingangstor von dem Lager in AuschwitzDie Nazis haben sehr viele Menschen:
• verfolgt
deportiert
• eingesperrt
• ermordet
Die Nazis haben viele Millionen
Menschen ermordet.
Die Nazis haben vor allem Juden ermordet.
 
Ein Zaun aus Stacheldraht vor dem Lage in AuschwitzSie haben die Menschen in Lager gebracht.
Zum Beispiel nach Auschwitz.
Auschwitz ist eine Stadt in Polen.
In Auschwitz wurden viele Menschen ermordet.
 
 
 
 
 
Eine Gruppe von Menschen macht eine Gedenkminute bei der Verlegung von neuen StolpersteinenAuch aus Heidelberg wurden viele Menschen
von den Nazis deportiert und getötet.
Die Stolper·steine erinnern an diese Menschen.
Die Stolper·steine sind vor Häusern.
Die Stolper·steine zeigen:
In diesem Haus haben Menschen gelebt.
Sie wurden von den Nazis getötet.
 
 
Ein Stolperstein mit Namen und Geburtsdatum vom Benno HahnAuf den Stolper·steine stehen:
• die Name dieser Menschen
• das Geburts·jahr dieser Menschen
Man soll im All·tag darüber stolpern.
Das bedeutet:
Man wird an diese schlimme Zeit erinnert .
Man soll diese schlimme Zeit nicht vergessen.
Die Steine helfen dabei.
 
Künstler Gunter Demnig verlegt StolpersteineIn Heidelberg gibt es 152 Stolper·steine.
Im Internet steht wo: Hier klicken!
Es kommen neue Stolper·steine dazu.
Die Steine werden seit 1996 verlegt.
Der Künstler Gunter Demnig
macht die Steine.
Er bekommt die Namen für die Steine
von Joachim Maier.
 
Joachim Maier ist Fach·mann.
Er hat sich viel mit den Stolpers·teinen beschäftigt.
Einfach Heidelberg hat Joachim Maier befragt.
 
Einfach Heidelberg fragt:
Was sind Stolper·steine?
 
Joachim Maier im Gespräch mit Einfach HeidelbergJoachim Maier antwortet:
Stolper·steine sind Denk·mäler.
Wir denken gemeinsam an die Opfer der Nazis.
Wir vergessen sie nicht.
Wir leiden mit.
Das hilft auch den Familien der Opfer.
Das ist wichtig.
Diese schlimme Zeit darf nie wieder kommen.
 
Einfach Heidelberg fragt:
Woher bekommen Sie die Namen der Opfer für die Stolper·steine?
 
Joachim Maier hält einen VortragJoachim Maier antwortet:
Die Namen bekomme ich von Behörden.
Ich suche in Archiven.
Man kann die Namen der Opfer auch
im Internet finden.
Es gibt dort ein Archiv.
Das heißt: Gedenkbuch Bundesarchiv
Das Archiv gibt es im Internet: Hier klicken!
 
Einfach Heidelberg fragt:
Wie finden Sie Informationen zum Leben der Opfer?
 
Joachim Maier im Gespräch mit Einfach HeidelbergJoachim Maier antwortet:
Die Informationen gibt es auch in Archiven.
Informationen bekommt man auch
von Zeit·zeugen.
Zeit·zeugen haben diese schlimme Zeit
selbst erlebt.
Sie leben heute noch.
Sie können davon erzählen.
 
Einfach Heidelberg fragt:
Arbeiten Sie mit dem Künstler Gunter Demnig zusammen?
 
Foto von Künstler Gunter DemnigJoachim Maier antwortet:
Ja.
Ich arbeite mit Gunter Demnig zusammen.
Ich geben ihm die Namen.
Er macht die Stolper·steine.
 
 
 
 
Mehr Infos über Stolper·steine in Heidelberg gibt es im Internet: Hier klicken!
Die Internet·seite ist in schwerer Sprache.
 
Dieser Text ist von Isabell Pfeufer, Matthias Hug, Rainer Saegert, Jessica Köninger, Johanna Ufermann, Moritz Damm und Stephan Kayser.
 
Die Bilder sind von Wolfgang Steche von DGPh, Tobias Bade, Carl S auf Pixabay, Dimitris Vetsikas auf Pixabay, ANIL OZTURK auf Pixabay, Bundesarchiv, Bild 146-1969-054-53A / CC-BY-SA 3.0, Jessica Köninger, Moritz Damm und Stephan Kayser.
 
Dieser Text ist vom 10. März 2020.
 

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