Große Koalition: Das haben CDU und SPD vor

Angela Merkel und Martin Schulz


Die Parteien CDU und SPD bilden
die neue Bundes·regierung.
Sie machen eine Koalition.
Das heißt:
Sie regieren gemeinsam Deutschland.
Wir haben geschaut: Was haben sie vor?

Logo von CDU und SPDCDU und SPD sind die beiden
größten Parteien in Deutschland.
Sie machen zusammen eine Koalition.
Man sagt auch: Große Koalition
Die Abkürzung ist: GroKo
Angela Merkel bleibt Bundes·kanzlerin.
 
 
 
CDU und SPD haben lange über·legt.
CDU und SPD haben viel geredet.
Sie haben zusammen einen Koalitions·vertrag gemacht.
Beide Parteien haben dem Koalitions·vertrag zugestimmt.
 
Der Koalitions·vertrag hat 177 Seiten.
Der Koalitions·vertrag ist in schwerer Sprache.
Wir haben in den Koalitions·vertrag geschaut.
Darin steht:
Das möchte die neue Bundes·regierung in den nächsten Jahren machen.
Zum Beispiel für:
Europa
• Familien
• Wohnen
• Verkehr
 
Wir haben uns diese Themen besonders angeschaut:
• Teilhabe für Menschen mit Behinderungen
Barriere·freiheit
Wir haben den Text in Leichte Sprache über·setzt.


Auf Seite 93 steht:
Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
 
Menschen mit Behinderungen haben einen Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen unserer Gesellschaft. Mit dem Bundesteilhabegesetz haben wir einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention getan. Seine Umsetzung werden wir in den kommenden Jahren intensiv begleiten und gleichzeitig die Teilhabe weiter fördern.
 
Leichte SpracheIn Leichter Sprache heißt das:
 
 
TeilhabeAlle Menschen können überall mit·machen,
wenn sie das möchten.
Jeder entscheidet selbst, was er machen möchte.
Es gibt jetzt das Bundes·teilhabe·gesetz.
Das ist wichtig.
In dem Gesetz stehen Rechte
für Menschen mit Behinderung.
Es soll Menschen mit Behinderung helfen.
 
Das Ziel ist:
Menschen mit Behinderung sollen mehr selbst bestimmen können.
In den nächsten Jahren soll des Bundes·teilhabe·gesetz umgesetzt werden.
Darauf wollen CDU und SPD achten.
Es soll mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung geben.


Auf Seite 93 steht:
Teilhabe an Arbeit
 
Wir prüfen die Einführung eines Budgets für Ausbildung. Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit werden wir die Ursachen der überdurchschnittlich hohen Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen genau analysieren und passgenaue Unterstützungsangebote entwickeln.
 
Leichte SpracheIn Leichter Sprache heißt das:
 
 
Frau arbeitet in einer Werk∙stattCDU und SPD wollen prüfen:
Soll es für Menschen mit Behinderung ein Budget für Aus·bildung geben?
Das Budget soll Menschen mit Behinderungen helfen eine Aus·bildung zu machen.
Das Ziel ist:
Mehr Menschen mit Behinderung sollen eine Aus·bildung machen.
 
Weniger Menschen mit Behinderung sollen arbeits·los sein.
Sie sollen mehr Unter·stützung bekommen.


Auf Seite 93 und Seite 94 steht:
Barrierefreiheit
 
Wir wollen behinderungsgerechten, barrierefreien Wohnungsbau und barrierefreie Mobilität fördern, damit Menschen mit Behinderungen eine Wahl haben, wo und wie sie leben wollen. Wir wollen darüber hinaus Initiativen zu mehr Barrierefreiheit in Städten und Gemeinden stärken. Wir wollen Anreize auch durch Förderprogramme zur Verbesserung der Barrierefreiheit in den Kommunen setzen (z.B. Einsatz leichter Sprache und Gebärdendolmetscher, mobile sanitäre Anlagen, barrierefreie Veranstaltungen).
 
Leichte SpracheIn Leichter Sprache heißt das:
 
 
Wäsche waschen mit HandicapWohnungen sollen barriere·frei sein.
Das heißt: Jeder kann sich dort bewegen.
Verkehr soll barriere·frei sein.
Das heißt: Jeder soll überall gut hinkommen.
Zum Beispiel mit:
• Bus
• Bahn
 
 
Jeder Mensch soll selbst entscheiden können:
• wo er lebt
• wie er lebt
 
Roll·stuhl·fahrerin auf mobiler RampeDie Bundes·regierung will
Projekte unter·stützen.
Sie will dafür Geld geben.
Zum Beispiel für mehr:
Barriere·freiheit in Städten
barriere·freie Veranstaltungen
• Leichte Sprache
Gebärden·dolmetscher


Auf Seite 94 steht:
Barrierefreiheit
 
Die Digitalisierung eröffnet neue Teilhabechancen insbesondere für sinnesbehinderte und mobilitätseingeschränkte Menschen. Hier wollen wir einen Schwerpunkt im Nationalen Aktionsplan setzen.
 
Wir werden darauf hinwirken, dass die Produzenten der Medien ihren Verpflichtungen nachkommen, zugängliche und barrierefreie Angebote in Film, Fernsehen und Print anzubieten. Dabei haben die öffentlichen Medien eine Vorbildfunktion.
 
Leichte SpracheIn Leichter Sprache heißt das:
 
 
Handy mit InternetBarriere·freiheit soll es in
allen Bereichen geben.
Es darf keine Hindernisse geben.
Alle Menschen sollen etwas nutzen können.
Zum Beispiel:
• Internet
• Fern·seher
• Zeitung
 
Nachrichten sollen barriere·frei sein.
Das ist wichtig.
Zum Beispiel für:
• blinde Menschen
• Menschen mit einer Hör·behinderung
• Menschen mit Lese·schwierigkeiten
ARD und ZDF sollen ein gutes Vorbild sein.


Auf Seite 94 steht:
Politische Partizipation
 
Unser Ziel ist ein inklusives Wahlrecht für alle. Wir werden den Wahlrechtsausschluss von Menschen, die sich durch eine Vollbetreuung unterstützen lassen, beenden. Wir empfehlen dem Deutschen Bundestag, in seinen aktuellen Beratungen zu Änderungen am Wahlrecht, dieses Thema entsprechend umzusetzen.
 
Leichte SpracheIn Leichter Sprache heißt das:
 
 
2 KreuzeDas Ziel ist: Jeder darf wählen.
Das heißt:
• auch Menschen mit einer Behinderung
• auch Menschen mit einer Betreuung
CDU und SPD wollen das erreichen.


Den ganzen Koalitions·vertrag gibt es im Internet: Hier klicken!
Die Seite ist in schwerer Sprache.
 
Mehr Infos in Leichter Sprache über die Bundes·tags·wahl: Hier klicken!
 
Dieser Text ist von Marcus Kurpierz, Melanie Bauer, Willi Jakob, Rosemarie Schnapp, Konstantin Drescher, Peer Herberling, Ahmet Korkmaz und Moritz Damm.
Die Bilder sind von SPD/Susie Knoll, CDU/Laurence Chaperon, Tobias Dittmer, Moritz Damm, Ralf Geithe – fotolia.com, M.Dörr & M.Frommherz – Fotolia.com, Jenny Sturm – Fotolia.com, Andi Weiland – Gesellschaftsbilder.de. Die Logos sind von CDU, SPD und Inclusion Europe.
 
Dieser Text ist vom 4. März 2018.
 

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