Große Koalition: Das haben CDU und SPD vor

Angela Merkel und Martin Schulz


Die ParteienEine Partei ist eine Gruppe von Menschen. Sie haben die gleiche politische Meinung. Viele Politiker gehören zu einer Partei. Die Bürgern können eine Partei wählen. Die gewählten Parteien machen die Politik für ein Land. Das heißt: Sie entscheiden für die Bürger. CDU und SPD bilden
die neue Bundes·regierungDie Bundes·regierung besteht aus: Der Kanzlerin und den Bundes·ministern. Die Bundes·regierung leitet Deutschland..
Sie machen eine KoalitionEine Koalition bedeutet: Verschiedene Parteien arbeiten zusammen. Die Parteien sind Partner. Sie regieren gemeinsam das Land..
Das heißt:
Sie regieren gemeinsam Deutschland.
Wir haben geschaut: Was haben sie vor?

Logo von CDU und SPDCDU und SPD sind die beiden
größten ParteienEine Partei ist eine Gruppe von Menschen. Sie haben die gleiche politische Meinung. Viele Politiker gehören zu einer Partei. Die Bürgern können eine Partei wählen. Die gewählten Parteien machen die Politik für ein Land. Das heißt: Sie entscheiden für die Bürger. in Deutschland.
Sie machen zusammen eine KoalitionEine Koalition bedeutet: Verschiedene Parteien arbeiten zusammen. Die Parteien sind Partner. Sie regieren gemeinsam das Land..
Man sagt auch: Große KoalitionEine Koalition bedeutet: Verschiedene Parteien arbeiten zusammen. Die Parteien sind Partner. Sie regieren gemeinsam das Land.
Die Abkürzung ist: GroKo
Angela Merkel bleibt Bundes·kanzlerinDie Bundes·kanzlerin ist die Chefin des Bundes·tages..
 
 
 
CDU und SPD haben lange über·legt.
CDU und SPD haben viel geredet.
Sie haben zusammen einen Koalitions·vertragEin Koalitions·vertrag ist ein Arbeits·plan für die Regierung. Parteien haben ihn zusammen geschrieben. Im Koalitions·vertrag steht: Was die Regierung in den nächsten Jahren machen will. Der Vertrag gilt für beide Seiten. gemacht.
Beide ParteienEine Partei ist eine Gruppe von Menschen. Sie haben die gleiche politische Meinung. Viele Politiker gehören zu einer Partei. Die Bürgern können eine Partei wählen. Die gewählten Parteien machen die Politik für ein Land. Das heißt: Sie entscheiden für die Bürger. haben dem Koalitions·vertragEin Koalitions·vertrag ist ein Arbeits·plan für die Regierung. Parteien haben ihn zusammen geschrieben. Im Koalitions·vertrag steht: Was die Regierung in den nächsten Jahren machen will. Der Vertrag gilt für beide Seiten. zugestimmt.
 
Der Koalitions·vertragEin Koalitions·vertrag ist ein Arbeits·plan für die Regierung. Parteien haben ihn zusammen geschrieben. Im Koalitions·vertrag steht: Was die Regierung in den nächsten Jahren machen will. Der Vertrag gilt für beide Seiten. hat 177 Seiten.
Der Koalitions·vertragEin Koalitions·vertrag ist ein Arbeits·plan für die Regierung. Parteien haben ihn zusammen geschrieben. Im Koalitions·vertrag steht: Was die Regierung in den nächsten Jahren machen will. Der Vertrag gilt für beide Seiten. ist in schwerer Sprache.
Wir haben in den Koalitions·vertragEin Koalitions·vertrag ist ein Arbeits·plan für die Regierung. Parteien haben ihn zusammen geschrieben. Im Koalitions·vertrag steht: Was die Regierung in den nächsten Jahren machen will. Der Vertrag gilt für beide Seiten. geschaut.
Darin steht:
Das möchte die neue Bundes·regierungDie Bundes·regierung besteht aus: Der Kanzlerin und den Bundes·ministern. Die Bundes·regierung leitet Deutschland. in den nächsten Jahren machen.
Zum Beispiel für:
EuropaEuropa ist ein Kontinent. Ein Kontinent besteht aus vielen Ländern. Europa besteht aus 47 Ländern. Zum Beispiel: Frankreich, Italien und Deutschland.
• Familien
• Wohnen
• Verkehr
 
Wir haben uns diese Themen besonders angeschaut:
• Teilhabe für Menschen mit Behinderungen
Barriere·freiheitEin Haus oder ein Gelände kann barriere·frei sein. Das heißt: Man kann sich dort mit dem Roll·stuhl oder einem Rollator gut bewegen. Es gibt zum Beispiel: Rampen, Aufzüge und feste Wege.
Wir haben den Text in Leichte Sprache über·setzt.


Auf Seite 93 steht:
Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
 
Menschen mit Behinderungen haben einen Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen unserer Gesellschaft. Mit dem Bundesteilhabegesetz haben wir einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention getan. Seine Umsetzung werden wir in den kommenden Jahren intensiv begleiten und gleichzeitig die Teilhabe weiter fördern.
 
Leichte SpracheIn Leichter Sprache heißt das:
 
 
TeilhabeAlle Menschen können überall mit·machen,
wenn sie das möchten.
Jeder entscheidet selbst, was er machen möchte.
Es gibt jetzt das Bundes·teilhabe·gesetz.
Das ist wichtig.
In dem Gesetz stehen Rechte
für Menschen mit Behinderung.
Es soll Menschen mit Behinderung helfen.
 
Das Ziel ist:
Menschen mit Behinderung sollen mehr selbst bestimmen können.
In den nächsten Jahren soll des Bundes·teilhabe·gesetz umgesetzt werden.
Darauf wollen CDU und SPD achten.
Es soll mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung geben.


Auf Seite 93 steht:
Teilhabe an Arbeit
 
Wir prüfen die Einführung eines Budgets für Ausbildung. Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit werden wir die Ursachen der überdurchschnittlich hohen Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen genau analysieren und passgenaue Unterstützungsangebote entwickeln.
 
Leichte SpracheIn Leichter Sprache heißt das:
 
 
Frau arbeitet in einer Werk∙stattCDU und SPD wollen prüfen:
Soll es für Menschen mit Behinderung ein BudgetMan sagt: Büdschee. Budget ist das Geld, das man zur Verfügung hat. für Aus·bildung geben?
Das BudgetMan sagt: Büdschee. Budget ist das Geld, das man zur Verfügung hat. soll Menschen mit Behinderungen helfen eine Aus·bildung zu machen.
Das Ziel ist:
Mehr Menschen mit Behinderung sollen eine Aus·bildung machen.
 
Weniger Menschen mit Behinderung sollen arbeits·los sein.
Sie sollen mehr Unter·stützung bekommen.


Auf Seite 93 und Seite 94 steht:
Barrierefreiheit
 
Wir wollen behinderungsgerechten, barrierefreien Wohnungsbau und barrierefreie Mobilität fördern, damit Menschen mit Behinderungen eine Wahl haben, wo und wie sie leben wollen. Wir wollen darüber hinaus Initiativen zu mehr Barrierefreiheit in Städten und Gemeinden stärken. Wir wollen Anreize auch durch Förderprogramme zur Verbesserung der Barrierefreiheit in den Kommunen setzen (z.B. Einsatz leichter Sprache und Gebärdendolmetscher, mobile sanitäre Anlagen, barrierefreie Veranstaltungen).
 
Leichte SpracheIn Leichter Sprache heißt das:
 
 
Wäsche waschen mit HandicapWohnungen sollen barriere·freiEin Haus oder ein Gelände kann barriere·frei sein. Das heißt: Man kann sich dort mit dem Roll·stuhl oder einem Rollator gut bewegen. Es gibt zum Beispiel: Rampen, Aufzüge und feste Wege. sein.
Das heißt: Jeder kann sich dort bewegen.
Verkehr soll barriere·freiEin Haus oder ein Gelände kann barriere·frei sein. Das heißt: Man kann sich dort mit dem Roll·stuhl oder einem Rollator gut bewegen. Es gibt zum Beispiel: Rampen, Aufzüge und feste Wege. sein.
Das heißt: Jeder soll überall gut hinkommen.
Zum Beispiel mit:
• Bus
• Bahn
 
 
Jeder Mensch soll selbst entscheiden können:
• wo er lebt
• wie er lebt
 
Roll·stuhl·fahrerin auf mobiler RampeDie Bundes·regierungDie Bundes·regierung besteht aus: Der Kanzlerin und den Bundes·ministern. Die Bundes·regierung leitet Deutschland. will
ProjekteProjekt bedeutet: Viele Menschen arbeiten zusammen an einem bestimmten Thema. Sie wollen ein Ziel erreichen. Sie planen, wie man das machen kann. unter·stützen.
Sie will dafür Geld geben.
Zum Beispiel für mehr:
Barriere·freiheitEin Haus oder ein Gelände kann barriere·frei sein. Das heißt: Man kann sich dort mit dem Roll·stuhl oder einem Rollator gut bewegen. Es gibt zum Beispiel: Rampen, Aufzüge und feste Wege. in Städten
barriere·freieEin Haus oder ein Gelände kann barriere·frei sein. Das heißt: Man kann sich dort mit dem Roll·stuhl oder einem Rollator gut bewegen. Es gibt zum Beispiel: Rampen, Aufzüge und feste Wege. Veranstaltungen
• Leichte Sprache
Gebärden·dolmetscherEin Gebärden·dolmetscher übersetzt Reden in Gebärden·sprache. Gebärden·sprache ist eine besondere Zeichen·sprache. Gehör·lose Menschen verstehen diese Zeichen·sprache.


Auf Seite 94 steht:
Barrierefreiheit
 
Die Digitalisierung eröffnet neue Teilhabechancen insbesondere für sinnesbehinderte und mobilitätseingeschränkte Menschen. Hier wollen wir einen Schwerpunkt im Nationalen Aktionsplan setzen.
 
Wir werden darauf hinwirken, dass die Produzenten der Medien ihren Verpflichtungen nachkommen, zugängliche und barrierefreie Angebote in Film, Fernsehen und Print anzubieten. Dabei haben die öffentlichen Medien eine Vorbildfunktion.
 
Leichte SpracheIn Leichter Sprache heißt das:
 
 
Handy mit InternetBarriere·freiheitEin Haus oder ein Gelände kann barriere·frei sein. Das heißt: Man kann sich dort mit dem Roll·stuhl oder einem Rollator gut bewegen. Es gibt zum Beispiel: Rampen, Aufzüge und feste Wege. soll es in
allen Bereichen geben.
Es darf keine Hindernisse geben.
Alle Menschen sollen etwas nutzen können.
Zum Beispiel:
• Internet
• Fern·seher
• Zeitung
 
Nachrichten sollen barriere·freiEin Haus oder ein Gelände kann barriere·frei sein. Das heißt: Man kann sich dort mit dem Roll·stuhl oder einem Rollator gut bewegen. Es gibt zum Beispiel: Rampen, Aufzüge und feste Wege. sein.
Das ist wichtig.
Zum Beispiel für:
• blinde Menschen
• Menschen mit einer Hör·behinderung
• Menschen mit Lese·schwierigkeiten
ARD und ZDF sollen ein gutes Vorbild sein.


Auf Seite 94 steht:
Politische Partizipation
 
Unser Ziel ist ein inklusives Wahlrecht für alle. Wir werden den Wahlrechtsausschluss von Menschen, die sich durch eine Vollbetreuung unterstützen lassen, beenden. Wir empfehlen dem Deutschen Bundestag, in seinen aktuellen Beratungen zu Änderungen am Wahlrecht, dieses Thema entsprechend umzusetzen.
 
Leichte SpracheIn Leichter Sprache heißt das:
 
 
2 KreuzeDas Ziel ist: Jeder darf wählen.
Das heißt:
• auch Menschen mit einer Behinderung
• auch Menschen mit einer Betreuung
CDU und SPD wollen das erreichen.


Den ganzen Koalitions·vertragEin Koalitions·vertrag ist ein Arbeits·plan für die Regierung. Parteien haben ihn zusammen geschrieben. Im Koalitions·vertrag steht: Was die Regierung in den nächsten Jahren machen will. Der Vertrag gilt für beide Seiten. gibt es im Internet: Hier klicken!
Die Seite ist in schwerer Sprache.
 
Mehr Infos in Leichter Sprache über die Bundes·tags·wahl: Hier klicken!
 
Dieser Text ist von Marcus Kurpierz, Melanie Bauer, Willi Jakob, Rosemarie Schnapp, Konstantin Drescher, Peer Herberling, Ahmet Korkmaz und Moritz Damm.
Die Bilder sind von SPD/Susie Knoll, CDU/Laurence Chaperon, Tobias Dittmer, Moritz Damm, Ralf Geithe – fotolia.com, M.Dörr & M.Frommherz – Fotolia.com, Jenny Sturm – Fotolia.com, Andi Weiland – Gesellschaftsbilder.de. Die Logos sind von CDU, SPD und Inclusion Europe.
 
Dieser Text ist vom 4. März 2018.
 

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Veröffentlicht in Bundes·tags·wahl 2017, Politik
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