Die Ampel∙kümmerin von Heidelberg

Ampel∙kümmerin Niloofar Rottle


In Heidelberg gibt es eine Ampel∙kümmerin.
Sie heißt Niloofar Rottler.
Sie ist Ampel∙kümmerin seit Juli 2012.
Es gibt nur in Heidelberg eine Ampel∙kümmerin.
Einfach Heidelberg hat Frau Rottler befragt.
 

Ampel mit lachendem GesichtMarcus fragt:
Seit wann gibt es die Ampel∙kümmerin?
 
Frau Rottler antwortet:
Den Ampel∙kümmerer gibt es seit 2010.
Ich bin Ampel∙kümmerin seit Juli 2012.
 
 
 
Marcus fragt:
Was sind Ihre Aufgaben?
 
Marcus stellt eine FrageFrau Rottler antwortet:
Ich beantworte Fragen
zum Thema Verkehr und Ampeln.
Manchmal denken Bürger*innenWir sprechen Männer und Frauen an. Wir schreiben die weibliche und die männliche Form. Wir benutzen dafür dieses Zeichen: *:
Eine Ampel funktioniert nicht richtig.
Dann können sie sich bei mir melden.
Ich kümmere mich dann um ihre Fragen.
 
 
Melanie fragt:
Wie kann man Sie erreichen?
 
Frau Rottler antwortet:
Sie können mir eine E-Mail schreiben.
Die E-Mail∙adresse ist: ampelkuemmerer@heidelberg.de
Sie können mich auch anrufen.
Ich bin von Montag bis Donnerstag
von 9 Uhr bis 14.30 Uhr erreichbar.
Die Telefon∙nummer ist: 06 22 1 58 30 55 8
 
Melanie fragt:
Sind die Leute immer freundlich?
 
Frau Rottler antwortet:
Die meisten Leute sind freundlich.
 
Moritz fragt:
Wie viele Menschen melden sich pro Jahr bei Ihnen?
 
Die Ampelkümmerin erklärt einen PlanFrau Rottler antwortet:
Ich bekomme etwa 200 E-Mails
und 100 Anrufe pro Jahr.
Das ist viel Arbeit.
Man muss erst die Situation verstehen.
Ich versuche dann zu helfen.
Manche Fragen kann ich sofort beantworten.
Manche Dinge müssen wir erst prüfen.
 
Gibt es einen Fehler, dann lösen wir das Problem.
 
Moritz fragt:
Können Sie ein Beispiel machen?
 
Rote AmpelFrau Rottler antwortet:
Manchmal bleibt eine Ampel zu lange rot.
Dann wartet man sehr lange.
Die Menschen können mir das dann sagen.
Ich prüfe dann:
• Ist die Ampel wirklich zu lange rot?
• Warum ist die Ampel zu lange rot?
 
 
Melanie fragt:
Wie können blinde und seh∙behinderte Menschen die Ampeln benutzen?
 
Melanie stellt eine FrageFrau Rottler antwortet:
Es gibt besondere Hilfen an den Ampeln.
Diese sind für Blinde und Seh∙behinderte.
Es gibt zum Beispiel: Einen Tok-Tok-Ton.
Dann können blinde Menschen
die Ampel besser finden.
 
 
 
Blauer DrückerEs gibt auch besondere Drücker
für seh∙behinderte Menschen.
Diese Drücker sind blau.
Der Pfeil zeigt die Lauf∙richtung an.
Wird die Ampel grün, dann piepst es laut.
 
 
 
 
Monika fragt:
Macht jede Ampel Geräusche?
 
Frau Rottler antwortet:
Bei allen neuen Ampeln werden Blinde und Seh∙behinderte beachtet.
Sie machen diese Geräusche.
 
Moritz fragt:
Wie viele Ampeln gibt es in Heidelberg?
 
Frau Rottler antwortet:
In Heidelberg gibt es etwa 200 Ampeln.
Die Stadt baut auch neue Ampeln.
 
Kevin fragt:

Wer darf an einer Ampel zuerst fahren?
 
Rote AmpelFrau Rottler antwortet:
Alle Verkehrs∙teilnehmer
melden sich bei der Ampel an.
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
• Fuß∙gänger und Rad∙fahrer drücken
einen Knopf an der Ampel
• Autos werden von der Ampel
automatisch erkannt
 
Autos auf Straßen mit Vor∙fahrt dürfen zuerst fahren.
Das nennt man die Haupt∙richtung.
 
Schild mit Bahn hat VorrangStraßen∙bahnen fahren über bestimmte Stellen.
Sie melden sich damit bei der Ampel an.
Sie bekommen dann freie Fahrt.
Busse senden Funk∙signale.
Dann bekommen sie freie Fahrt.
Straßen∙bahnen und Busse haben
immer Vor∙rang.
Das heißt: Sie dürfen vor allen anderen fahren.
 
Große StraßeRosemarie fragt:
Wer hat grün, wenn keiner an der Ampel steht?
 
Frau Rottler antwortet:
Die Haupt∙richtung hat dann immer grün.
 
 
 
 
Marcus fragt:
Was bedeuten die Zeichen an der Straßenbahn∙ampel?
 
Straßenbahn∙ampelFrau Rottler antwortet:
• Quer∙balken bedeutet: rote Ampel
• weißer Punkt bedeutet: gelbe Ampel
• gerader Balken bedeutet: grüne Ampel
• Balken nach rechts bedeutet:
grün für Rechts∙abbieger
• Balken nach links bedeutet:
grün für Links∙abbieger
 
Kaputte AmpelKevin fragt:
Wer repariert die Ampeln?
 
Frau Rottler antwortet:
Die Firma, die die Ampel baut.
 
 
 
 
Dieser Text ist von Marcus Kurpierz, Rosemarie Schnapp, Willi Jakob, Melanie Bauer, Kevin Steinemann, Monika Wetzstein und Moritz Damm.
Die Bilder sind von Moritz Damm, Kevin Steinemann und Konstantin Drescher.
 
Dieser Text ist vom 22. März 2018.
 

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Veröffentlicht in Allgemein, Politik
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